Nach der ersten von rund 7000 Glyphosat-Klagen nun auch viele Klagen wegen Dicamba gegen Monsanto!

Kaum zu glauben, dass erst wenige Tage vergangen sind seit der Klage in den USA gegen Monsanto und dem vorläufigen Verbot von Glyphosat in Brasilien. 

Ungeachtet der Tatsache, dass sich viele deutsche Medien eher zurückhaltend äußern oder wie im Falle des örtlichen Medienhauses „Bote vom Untermain“ zum Beispiel, sich gänzlich ausschweigen zu diesem Thema, fällt die Bayer Aktie weiter. 

Inzwischen wird vermutet, dass demnächst zu den rund 7000 Klagen die in den USA gegen Monsanto wegen der verschwiegenen krebserregenden Wirkung des Herbizides eingereicht wurden nun weitere Klagen wegen des Herbizides Dicamba und zahlreiche Klagen von Aktionären und Saatguthändlern wegen entgangener Gewinne hinzukommen könnten. Der Kauf von Monsanto dürfte für Bayer bei Weitem teurer kommen als erwartet. 

Auch andere Pharmafirmen, die besagte Pestizide ohne Ansehen ihrer Gefährlichkeit und der erheblichen Gesundheitsrisiken für die Verbraucher in den letzten Jahren produziert und verkauft haben, könnte dieses Los treffen. 

Die Regierungsparteien halten sich auch bei uns noch immer mit Stellungnahmen zurück und es erweckt den Eindruck, dass man hofft, das Ganze sei nur ein böser Traum aus dem man bald unbeschadet erwache. 

Oder wurde die entsprechende, von der Pharmaindustrie ausgefertigte und legitimierte Pressemeldung noch nicht geliefert? 

Denn all zu oft musste fesgestellt werden, dass unsere Regierung sich nicht selbst die Mühen der Kontrolle macht und vorzugsweise Verlautbarungen der Industrie nahezu wortgleich übernimmt. Spätestens jetzt sollte man auch dort dieses Verfahren überdenken. Es könnte den Parteien sonst ähnlich ergehen wie den Bayer Aktien. 

 Mehr dazu im Link von Spiegel online

 http://m.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/bayer-monsanto-saathaendler-wollen-unkrautmittel-in-den-usa-verbieten-lassen-a-1223674.html

 

Chinas Online-Händler profitieren von Lücken im deutschen Verbraucherschutz

Mal etwas anderes!

Das Handelsblatt informiert, oder warnt aktuell vor illegalen Importen aus China die teilweise nicht ungefährlich sind. 

Auch das ist eine Begleiterscheinung des globalen Handels und wird durch ein Freihandelsabkommen und die daraus resultierenden Zugeständnisse an Industrie und Handel nur noch unkontrollierbarer. Ein Bericht den es zu lesen und anzuschauen lohnt. Denn viele Menschen bestellen inzwischen allzu unbedacht über Online Händler. 

 

 mit diesem Link werden sie/ihr mit dem Handelsblatt verbunden

https://app.handelsblatt.com/meinung/kommentare/kommentar-chinas-online-haendler-profitieren-von-luecken-im-deutschen-verbraucherschutz/22901358.html?ticket=ST-1665245-dzgmVaqBw2gmvEoxtlLG-ap5

 

Monsanto verurteilt wegen Glyphosat !

Hallo liebe Mitstreiter*innen,

sicher hat der eine oder die andere heute die Nachrichten gesehen und die unglaubliche Nachricht bereits gehört. Monsanto wurde erstmals wegen Glyphosat verurteilt!

 

                                                             Endlich!!!

 

Der Pharmariese und inzwischen Bayer-Tochtergesellschaft Monsanto wurde in Kalifornien verurteilt, dem an dem Non-Hodgkin-Lymphom erkrankten Schul-Hausmeister Wayne Johnson eine Entschädigung von 289 Millionen Dollar (250 Millionen Euro) zu bezahlen, weil Monsanto seiner Informationspflicht über die tatsächliche Gefährlichkeit des Unkrautvernichters Roundup mit dem Wirkstoff Glyphosat nicht ausreichend nachgekommen sei und damit Schuld an der Krebserkrankung des Mannes trage.

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Stoppt den Plastikmüll jetzt!

Liebe Mitstreiter*innen,

in den Meeren schwimmen bald mehr Plastikteile als Fische, unendlich große Strudel aus Plastikmüll sind sogar aus dem Weltall zu entdecken. An jedem Staßenrand liegt inzwischen irgendwelcher Plastikmüll aber unsere Regierungen schaffen es nach wie vor nicht, dieses Problem in Angriff zu nehmen. Deshalb müssen wir jetzt den Druck erhöhen, um zumindest für Europa Gesetze zu erstreiten, die wirklich zur Vermeidung von Plastikmüll führen. Denn wir gehören zu den größten Verursachern dieser Müllberge. Ein Verbot von Doppel- und Umverpackungen wäre der erste Schritt, denn sicher ärgert sich nahezu jeder darüber, dass Waren mehrfach mit Plastik umhüllt werden für den Verkauf.

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