Vorauseilender Gehorsam im Hinblick auf CETA, oder Handelserleichterung in der EU? Möglicherweise tödlich!

Ganz ohne Frage sind solch tragische Vorkommnisse wie der Einsturz der Brücke in Genua, schrecklich und in Europa bislang, glücklicher Weise eher selten.

Es bleibt zu hoffen, dass die Ursache lückenlos aufgeklärt und eventuelle Verursacher gefunden und im Optimalfall bestraft werden können. Was bei Verursachen durch politische Entscheidungen allerdings ausgesprochen schwer sein dürfte.

Generell erwartet man, durch das Suchen eines Verursachers auch, ähnliche Vorkommnisse in der Zukunft verhindern zu können. Es wäre uns allen zu wünschen, dass dies möglich ist. Für die Zukunft ist dies in Europa aber eher unwahrscheinlich. Wesentlich wahrscheinlicher ist, dass derartige Unglücksfälle häufiger vorkommen werden und dafür gibt es einen ganz einfachen Grund.

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Gefahren durch Mikroplastik

Umweltschutz in Gedicht-Form

Die Poetry-Slammerin Rita Apel weist in einem ihrer Reime sehr unterhaltsam auf die Gefahren durch Mikroplastik hin. Damit nicht genug bietet sie auch gleich Hinweise, wie jeder einzelne von uns diese mikroskopisch kleinen Gefährder unserer Umwelt und unserer Gesundheit, erkennen und deren weitere Ausbreitung verhindern kann. Jeder einzelne in seinem ganz persönlichen Umfeld.
Ein absolut sehenswertes Video!

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Nach der ersten von rund 7000 Glyphosat-Klagen nun auch viele Klagen wegen Dicamba gegen Monsanto!

Kaum zu glauben, dass erst wenige Tage vergangen sind seit der Klage in den USA gegen Monsanto und dem vorläufigen Verbot von Glyphosat in Brasilien. 

Ungeachtet der Tatsache, dass sich viele deutsche Medien eher zurückhaltend äußern oder wie im Falle des örtlichen Medienhauses „Bote vom Untermain“ zum Beispiel, sich gänzlich ausschweigen zu diesem Thema, fällt die Bayer Aktie weiter. 

Inzwischen wird vermutet, dass demnächst zu den rund 7000 Klagen die in den USA gegen Monsanto wegen der verschwiegenen krebserregenden Wirkung des Herbizides eingereicht wurden nun weitere Klagen wegen des Herbizides Dicamba und zahlreiche Klagen von Aktionären und Saatguthändlern wegen entgangener Gewinne hinzukommen könnten. Der Kauf von Monsanto dürfte für Bayer bei Weitem teurer kommen als erwartet. 

Auch andere Pharmafirmen, die besagte Pestizide ohne Ansehen ihrer Gefährlichkeit und der erheblichen Gesundheitsrisiken für die Verbraucher in den letzten Jahren produziert und verkauft haben, könnte dieses Los treffen. 

Die Regierungsparteien halten sich auch bei uns noch immer mit Stellungnahmen zurück und es erweckt den Eindruck, dass man hofft, das Ganze sei nur ein böser Traum aus dem man bald unbeschadet erwache. 

Oder wurde die entsprechende, von der Pharmaindustrie ausgefertigte und legitimierte Pressemeldung noch nicht geliefert? 

Denn all zu oft musste fesgestellt werden, dass unsere Regierung sich nicht selbst die Mühen der Kontrolle macht und vorzugsweise Verlautbarungen der Industrie nahezu wortgleich übernimmt. Spätestens jetzt sollte man auch dort dieses Verfahren überdenken. Es könnte den Parteien sonst ähnlich ergehen wie den Bayer Aktien. 

 Mehr dazu im Link von Spiegel online

 http://m.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/bayer-monsanto-saathaendler-wollen-unkrautmittel-in-den-usa-verbieten-lassen-a-1223674.html